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Zainab Angelika Müller

 

Geboren 1950, protestantisch getauft und konfirmiert in katholischer Umgebung;
1968 die Kirche für immer verlassen.
Staatsexamen als Grundschul-Lehrerin.
erste Texte und Collagen zu Ritualen und Symbolen im Verhältnis der Geschlechter
1974/75 Mitglied im Frauenforum München von Hannelore Mabry.
Studium der Pädagogik
1977 – 80 Herstellungsleiterin und Lektorin im ersten deutschen Frauenverlag vfp verlag frauenpolitik Münster, Herausgeberin der "Protokolle - Informationsdienst für Frauen" und Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift "Mamas Pfirsiche". 
1985 Anschluss an eine internationale Sufi-Gemeinschaft.
1986 Geburt eines Sohnes.
Seit 1987 in Berlin
Ausbildung in Systemischer Familientherapie.
Zahlreiche wechselnde Tätigkeiten in der Jugend- und Erwachsenenbildung.
 
 
Seit 1979 Beschäftigung mit den Thesen Immanuel Velikovskys und mit deren Kritik, so wie der Entwicklung des darin liegenden Potentials.
1982 Mitgründerin der deutschen Gesellschaft zur Rekonstruktion der Menschheits- und Naturgeschichte (GRMNG, 1988 aufgelöst).
Seit 1990 Veröffentlichungen und Vorträge zur Kritik und Aufklärung des herrschenden Geschichtsbildes und seiner Chronologie.

Die Auseinandersetzung über Velikovskys These von kosmischen Katastrophen in historischer Zeit führte zu einer Neubetrachtung der Ereignisgeschichte von Altertum und Antike, womit zugleich zahlreiche religions- und symbolgeschichtliche Fragen sich erhellen ließen.
Daraus entstand eine neue Symboltheorie und eine Betrachtung der "Venus" als Symbol.

Nachdem 1986 durch einen großen Historiker-Kongreß die erschreckende Fülle der 'Fälschungen im Mittelalter' bekannt geworden war, führte dies - ergänzt durch die Arbeiten früherer Kritiker der traditionellen Geschichtsdarstellung - bei einigen Mitgliedern der GRMNG zu grundsätzlichen, weit über Velikovskys Ansatz hinausgehenden Zweifeln an der Verlässlichkeit unseres Geschichtsbildes wie auch seiner Chronologie.
 
Damit entstand seit 1990 im deutschsprachigen Raum eine alle Zeitepochen umfassende Chronologiekritik.
 
Inzwischen arbeiten viele Autoren daran, inhaltliche und chronologische Ungereimtheiten der überlieferten Ereignisgeschichte aufzuzeigen und zu enträtseln, um zu einem stimmigeren Geschichtsbild zu gelangen. Dabei wurden teils kontroverse Vermutungen aufgestellt darüber, wie es im Mittelalter und am Beginn der Neuzeit zu diesen Fehlern und Verzerrungen von Ereignissen und Datierungen kommen konnte bzw. wie unsere Chronologie fabriziert wurde.
Ein Ende der Forschungsarbeit, wie auch der Diskussion, ist nicht abzusehen.