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Kurzbiographie

 
Geboren wurde ich 1950, protestantisch getauft und konfirmiert in katholischer Umgebung;
1968 Kirchenaustritt - ich suchte einen Weg und keinen stationären Aufenthalt.
es folgten:
Staatsexamen als Grundschul-Lehrerin; Studium der Pädagogik; Ausbildung in Systemischer Familientherapie.
1977 – 80 Herstellungsleiterin und Lektorin im ersten deutschen Frauenverlag vfp verlag frauenpolitik Münster,
Herausgeberin der "Protokolle - Informationsdienst für Frauen" und Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift "Mamas Pfirsiche". 
1985 Anschluss an eine internationale Sufi-Gemeinschaft.
Zahlreiche wechselnde Tätigkeiten in der Jugend- und Erwachsenenbildung;
nebenbei freie Autorin und Künstlerin.
 

 Warum es diese Seite gibt

 
Seit 1979 Beschäftigung mit den Thesen Immanuel Velikovskys und mit deren Kritik.
1982 Mitgründerin der deutschen Gesellschaft zur Rekonstruktion der Menschheits- und Naturgeschichte (GRMNG, 1988 aufgelöst).
 
 Velikovskys These von kosmischen Katastrophen in historischer Zeit führte zu einer Neubetrachtung der Geschichte von Altertum und Antike. Sie lieferte neue Impulse zur Klärung religions- und Symbolgeschichtlicher Fragen und eine Betrachtung der "Venus" als Symbol.

 

Weit über Velikovsky hinaus führte schließlich die Entdeckung, dass unser Geschichtsbild für die Zeit vom Römischen Reich über das Mittelalter bis teilweise in die frühe Neuzeit hinein zahlreiche  Unstimmigkeiten birgt. Daran knüpften sich neue Fragen zur Entstehung unseres Geschichtsbildes und seiner Chronologie.

Bereits in den vergangenen Jahrhunderten hatten einzelne Gelehrte kritische Ansichten dazu geäußert, doch wurden sie von Kirche und Wissenschaft bekämpft oder ignoriert und wieder vergessen.
Auch heutzutage ist noch vielerorts unerwünscht, den Geschichtskonsens in Frage zu stellen.
Doch inzwischen arbeiten viele Leute mit unterschiedlichen Methoden daran, die Konstruktion der Ereignisgeschichte, ihre Datierungen und das Zustandekommen unserer Chronologie zu erforschen.
Dabei entsteht all das, was in traditionellen Wissenschaften selbstverständlich ist, nämlich widersprüchliche Befunde, konträre Ansichten, Bildung unterschiedlicher Thesen und die Auseinandersetzung darüber. Und wie in allen Wissenschaften ist auch hier unwahrscheinlich, dass die 'ganze Wahrheit' jemals gefunden, jedes Rätsel gelöst wird; entscheidend ist die Arbeit auf dem Weg dorthin.

Erstmals entfaltete sich eine interdisziplinäre geschichts- und chronologiekritische Bewegung; von ihr können alle Disziplinen, die mit Geschichte und Datierungen befasst oder auf sie angewiesen sind, dauerhaft profitieren  - das Beste wäre freilich, sie würden sich konstruktiv daran beteiligen.